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Neustadt 2019 – Meine Bürgeransprache zum Jahresende

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Jahreswechsel – das ist die Zeit des Rückblicks und der Schau nach vorne. Ich hoffe, Sie können auf ein gutes Jahr zurückblicken: Auf Wünsche, die sich erfüllt haben und Anstrengungen, die sich gelohnt haben.

Ich schaue auf ein gutes, aber auch anstrengendes Jahr für Neustadt a. Rbge. zurück. Wir haben viel bewegt und viel erreicht, aber auch intensive politische Auseinandersetzungen erlebt.

2018 öffnete das Hallen- und Naturfreibad Balneon seine Türen – ein schöner Moment. Der gute Zuspruch belegt, dass die Entscheidung absolut richtig war, weiter ein Bad im Neustädter Stadtgebiet anzubieten. In diesem Jahr ist es auch gelungen, das neue Feuerwehrzentrum auf den Weg zu bringen. Ich freue mich schon, mit Ihnen im kommenden Jahr die Grundsteinlegung begehen zu können.

Mit dem Start des Kooperativen Horts und dem erneuten Ausbau unserer Kindertageseinrichtungen arbeiten wir kontinuierlich weiter am familienfreundlichen Neustadt und an besseren Betreuungs- und Bildungsangebote. Eine Mammutaufgabe, die uns auch in den kommenden Jahren beschäftigen wird.

Und natürlich gab es 2018 auch viel zu feiern und Gelegenheit, stolz zu sein auf unsere Stadt: Ganz besonders habe ich mich gefreut, dass unsere Jugendfeuerwehr Nöpke deutscher Vize-Meister geworden ist. Die NDR-Stadtwette hat vielen Neustädterinnen und Neustädtern Spaß gebracht und das erste Stadtfest der Wirtschaftsförderungsgesellschaft wird vielen Besuchern lange in fröhlicher Erinnerung bleiben.

Spät im Jahr konnten wir das Mahnmal Zwischen den Brücken einweihen, das an die an die Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der jüdischen Neustädter erinnert. 35 Jahre nach Erscheinen der ersten Dokumentation über Neustadt im Nationalsoizialismus wurde es endlich errichtet.

 

2018 – das war auch ein Jahr großer Herausforderungen: Die B6-Baustelle mit all ihren Auswirkungen hat die Nerven vieler Neustädterinnen und Neustädter auf eine harte Probe gestellt. Ich bin froh, dass wir vor wenigen Tagen die Brücke wieder für den Schwerlastverkehr öffnen konnten. Auch die politischen Auseinandersetzungen rund um den Bürgerentscheid zum Rathausbau hat allen Beteiligten viel abverlangt. Mit dem nicht erreichten Quorum ist nun der Weg frei, weiter an der Innenstadtentwicklung und dem Rathausprojekt zu arbeiten.

Für meine Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung und mich hält das kommende Jahr wieder zahllose Aufgaben bereit, die wir mit Engagement angehen wollen. So wollen wir einen Masterplan für das Schulzentrum Süd vorstellen und unsere Großprojekte wie die Bildungslandschaft West, die Beseitigung des Bahnübergangs Poggenhagen und den Hochwasserschutz Silbernkamp vorantreiben.

Ihnen allen danke ich für Ihre ehrenamtliche Arbeit. Ob kurzfristiges der langfristiges Engagement, in der Feuerwehr, als Baumpate, in der Dorfentwicklung, beim Freibad, Dorfladen, in Vereinen und Initiativen, in der Nachbarschaft: Sie alle tragen zum Zusammenhalt bei, erhalten die Lebensqualität in den Stadtteilen, und bauen mit an der Zukunft unserer Stadt.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, diese Neujahrsansprache ist die letzte, die ich als Bürgermeister Uwe Sternbeck an Sie richte. Ich habe mich nach einem intensiven Prozess entschieden, nicht für eine weitere Wahlperiode zu kandidieren. Damit wird ab 1. November 2019 eine neue Bürgermeisterin oder ein neuer Bürgermeister die Stadtverwaltung Neustadt am Rübenberge leiten. Gehen Sie zur Wahl und nutzen Sie Ihre Chance zur Mitbestimmung, wenn am 26. Mai 2019 das europäische Parlament und der/die neue Bürgermeister gewählt werden.

Ich wünsche Ihnen allen ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2019

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Vielen Dank fürs Immer-da-sein

Heute ist Heiligabend und es ist ein guter Zeitpunkt um Danke zu sagen. Notdienste, Rettungs- und Sicherheitskräfte sind das ganze Jahr im Einsatz. Auch über die Feiertage, wenn die meisten es sich gemütlich machen oder die Familie besuchen, sind sie im Dienst und im Notfall für die Bürgerinnen und Bürger in Neustadt da. Deshalb war Bürgermeister Uwe Sternbeck heute vormittags beim Deutschen Roten Kreuz und der Polizei, um ein kleines Präsent als Dank vorbeizubringen und mit den MitarbeiterInnen zu reden.
In kleiner gemütlicher Runde wurde der eine oder andere Sachverhalt besprochen . So sprach ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes zugewachsene Anfahrtswege an. In einzelnen Wohngebieten seien Bäume es nicht ausreichend zurückgeschnittenen, etwa in der Waldsiedlung in Metel. Hier sei es schwer, die Fahrzeuge wieder rauszubekommen, berichten die Rettungsfahrer. Auch weil die Rettungswagen jetzt  sogenannte Kofferaufbauten haben, die im Inneren mehr Raum für die Patientenversorgung gewähren, auf zugewachsenen Wegen aber zu Schwierigkeiten führen. Ob die Kommune handeln kann oder nicht, hängt von den Besitzverhältnissen ab, erläuterte Sternbeck. Er gibt den Sachverhalt in der Verwaltung zur Prüfung .

Ärgerlich sei auch die falsche Verwendung der Notrufnummern. „Viele haben die 116117 noch nicht verinnerlicht“, vermuten die Rettungskräfte. Denn Anrufe, weil die Hausarztpraxis über die Feiertage geschlossen ist und man versäumt hat, dringend benötigte Medikamente zu besorgen, nähmen zu. Ebenso wie Anrufe wegen Bagatellen wie etwa kleineren Schnittverletzungen. Dafür  gibt es den ärztlichen Bereitschaftsdienst mit der Telefonnummer 116117, der einordnet, die nächste Bereitschaftspraxis heraussucht oder auch einen Arzt vorbeischickt. „Natürlich sollte man lieber einmal zu viel zum Hörer greifen als einmal zu wenig. Aber jede Alarmfahrt birgt auch immer Gefahren, für die Rettungskräfte und die Umgebung.

Patienten würden im Krankenhaus übrigens nicht bevorzugt, wenn man mit dem Rettungswagen
eingeliefert wird.  „Fast überall wird inzwischen nach der Manchester-Triage zusortiert, vollkommen unabhängig ob man zu Fuß kommt, von Angehörigen oder mit dem Rettungswagen gebracht wird.“ Das System beruht auf einer Ersteinschätzung und sortiert die Patienten mit einer Farbkodierung nach Dringlichkeit.

 

 

 

 

Auch die Polizei vermisst bei manchen Anrufen das Augenmaß. So mancher Streit ließe sich sicherlich auch ohne Einsatz lösen, berichten sie. Oft würde es helfen einmal tief durchzuatmen und noch einmal ruhig miteinander zu sprechen. Dennoch betonen auch sie, dass es besser sei, im Zweifel anzurufen. „Wir kommen immer“, betonen alle einhellig.

Rückblickend auf das Jahr sei ein Schwerpunkt der Verkehr vor Schulen gewesen. „Neben der veränderten Verkehrsführung an der Grundschule Stockhausenstraße haben wir auch die anderen Schulen verstärkt angefahren.“ Hier sei noch immer viel Aufklärungsarbeit bei Eltern zu leisten, erzählen die Beamten. Ein weiterer Punkt sei das Fahren unter Drogeneinfluss gewesen. „Hier haben wir gezielte Aktionen gestartet, die wir auch im nächsten Jahr fortsetzen werden“, berichtet der Leiter des Streifendienstes Alexander Benne. Hier mache sich die Größe des Neustädter Landes bemerkbar, berichtet er, Aufgrund der Distanzen sei man eher bereit, sich trotz Drogenkonsum hinter das Steuer zu setzen.

Benne hatte im Sommer die Nachfolge von Rolf Wenda angetreten. Die ersten Monate bewertet er positiv. „Hier hat man jederzeit einen direkten Kontakt zur Verwaltung“ meint er, das mache vieles einfacher. „In großen Städten hat man es da natürlich nicht so leicht“. Auch die acht neuen Kollegen, die im Herbst in Neustadt angetreten sind, seien gut im Dienst angekommen und sorgten für spürbare Entlastung. Einzig eine Nachfrage bleibt unbeantwortet: Bürgermeister Sternbeck fallen keine Verbesserungswünsche von Seiten der Verwaltung ein. Auch er wisse den direkten Kontakt zu schätzen, bestätigt er und freut sich auf die weitere enge Zusammenarbeit in kommunalen Belangen.

Bedacht werden unter anderem auch die Feuerwehr sowie die Notfalldienste des Abwasserbehandlungsbetriebes und des Bauhofs. Da diese in Bereitschaft sind und „nur“ in Notfällen vor Ort sein müssen, wird hier üblicherweise auf einen Besuch verzichtet.

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80 Jahre nach Pogromnacht: Mahnmal steht endlich

Mahnmal für die verfolgten und vernichteten jüdischen Neustädter am 4.11.2018 „Zwischen den Brücken“ eingeweiht.


Der Standort des Mahnmals ist mit der Vertreibungs- und Vernichtungsgeschichte der jüdischen Neustädterinnen und Neustädter mehrfach verbunden.

Während der Pogromnacht am 9.11.1938 plünderten Angehörige Neustädter NS-Organisationen die Privatwohnungen mehrerer jüdischer Familien, verwüsteten das jüdische Gemeindehaus und die Synagoge in der Mittelstraße. Das Fachwerkgebäude wurde nicht angezündet, weil die Nachbarhäuser ebenfalls hätten Feuer fangen können. Stattdessen deckten die Täter das Dach ab, luden Kultgegenstände und Inventar auf den Leichenwagen der Synagogengemeinde, rollten ihn zu den Leinewiesen zwischen den Brücken und verbrannten ihn dort in der Nacht vom 10. zum 11. November 1938.

Zwischen den Brücken wohnten Jenny, Otto und Walter Meinrath. Das Haus stand gegenüber dem heutigen Standort des Bronzelöwen. Hier betrieb Otto Meinrath eine kleine Bank, die nach der Pogromnacht durch das Bankhaus Baebenroth an der Westseite der Marktstraße „arisiert“ wurde. Otto Meinrath, Hermann Birkenruth (Wallstraße) und Erich Meinrath (Leinstraße) – aktive Mitglieder der Neustädter Synagogengemeinde – wurden während der Pogromnacht verhaftet, zunächst ins Polizeigefängnis nach Hannover und von dort ins Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Das gleiche Schicksal erlitt Magnus Lehmann, der bei Otto Meinrath zu Besuch war. Nach der Freilassung der Gefangenen gelang es den Familien Birkenruth und Meinrath (Zwischen den Brücken) 1939 zu emigrieren. Erich Meinrath und seine Frau Gertrud wurden am 15. Dezember 1941 aus Hannover, Magnus Lehmann am 6. Dezember 1941 aus Hamburg nach Riga deportiert und ermordet. An den früheren Standorten der Häuser der Familien in der Wallstraße, der Leinstraße und Zwischen den Brücken liegen Stolpersteine.

In Sichtweite des Mahnmals liegt Schloss Landestrost. Hier war das Landratsamt des Altkreises Neustadt am Rübenberge untergebracht, wo – basierend auf Meldungen aus Neustadt, Wunstorf und den Dörfern – die Daten der jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner zusammengeführt und auf gesondert gekennzeichneten Karteikarten erfasst wurden. Alle Daten gingen schließlich an den Sicherheitsdienst (SD) der SS im Reichssicherheitshauptamt in Berlin. Die hier geführte zentrale „Juden- und Freimaurerkartei“ für das Deutsche Reich und die von der Wehrmacht besetzten Gebiete Europas gewährleistete die lückenlose Erfassung der jüdischen Bevölkerung, den jederzeitigen Zugriff und die Effektivität der Vernichtung.

Bei der Befreiung Neustadts am 7.4.1945 starben 28 britische Soldaten, als ein Wehrmachtskommando den westlichen Bogen der großen Leinebrücke sprengte. Unter den Opfern war auch der 19jährige jüdische Rekrut H. Smollan.

 

 

Bisher erinnern Stolpersteine an die früheren jüdischen Mitbürger:

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Sternbeck dankt den Feuerwehrleuten

Bürgermeister Uwe Sternbeck hat heute Vormittag (24. Oktober) die Feuerwehrleute besucht, die derzeit den Brand einer Torfmiete bei Schneeren löschen. Seit dem Ausbruch des Feuers sind bisher mehr als 300 Einsatzkräfte aus Neustadt und der Region vor Ort.

Bürgermeister Uwe Sternbeck spricht mit dem Mardorfer Ortsbrandmeister Marc Krüger

Der Bürgermeister zeigte sich tief beeindruckt von der Leistung der Feuerwehrkräfte. Allein die logistische Herausforderung, eine Wasserleitung via Schlauch über mehrere Kilometer durch das Moor zu legen sei bewundernswert.

Hinzu komme: erst kürzlich waren viele Feuerwehrleute aus der Region beim Moorbrand im Emsland im Einsatz. „Ich bedanke mich bei allen Einsatzkräften und ziehe den Hut vor ihrer Leistung“, sagte Sternbeck nach Gesprächen mit den Feuerwehrleuten.

 

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„Ich kandidiere im Mai 2019 nicht“

Uwe Sternbeck wird zur Bürgermeisterwahl im Mai 2019 nicht antreten. Das wäre seine dritte Amtszeit, aber er sagt: „Ich bin nach intensiven Überlegungen und Gesprächen mit meiner Frau zu der Überzeugung gekommen, dass ich meinen sehr intensiven und kräftezehrenden Einsatz für Neustadt am Rübenberge nicht fortführen möchte. Als Bürgermeister wird man auf Zeit gewählt und das ist auch gut so.“

Die Arbeit als Bürgermeister habe ihm Spaß gemacht und konnte ganz viele engagierte Mitbürgerinnen und Mitbürger persönlich kennenzulernen und mit diesen sowie den Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung zusammen das Neustädter Land zu gestalten. So habe er während der vergangenen 14 Jahre habe viel für seine Heimatstadt leisten und viele positive Entwicklungen auf den Weg bringen können.

Zum Beispiel hat Neustadt viel mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse vor Ort, städtische Tochterbetriebe für die Wirtschaftsförderung und den Tourismus, ein neues Hallen- und Freibad und einen Stadtmarketingverein. Ebenso sei es während der vergangenen Jahren gelungen, das Profil der Stadt als familienfreundliche Kommune zu schärfen. Es gibt deutlich mehr und qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsangebote und eine erfolgreiche Musikschule. Dass in Sachen Verkehrsentwicklung oder Erneuerung der Freiwilligen Feuerwehren noch viel zu tun ist, weiß auch der Bürgermeister.

„Die Führung der Stadtverwaltung ist eine Aufgabe, die im Vergleich zu Repräsentation und Außenvertretung der Stadt relativ wenig Aufmerksamkeit erfährt. Dennoch sind es die verwaltungsinternen Prozesse, die wir in den vergangenen Jahren angestoßen haben, auf die ich besonders gern zurückschaue. Die Verwaltung hat sich durch die Verbesserung der Nachwuchs- und Fortentwicklungsmöglichkeiten oder dem strukturierten Führungsfeedback außerordentlich positiv entwickelt“, berichtet der Bürgermeister.

Nicht immer leicht war die Zusammenarbeit mit dem Rat als Vertreter einer Partei, die noch nicht zu den Volksparteien gezählt wird.

Bis zum Ende seiner Wahlperiode am 30. Oktober 2019 wird sich Uwe Sternbeck mit vollem Einsatz für die derzeit laufenden Vorhaben der Stadt Neustadt a. Rbge. einsetzen. Dies sind besonders:

 Vorbereitung des Rathausbaus und Innenstadtentwicklung

 Aktualisierung Klimaschutzprogramm Neustadt

 Grundsteinlegung FWZentrum und FWGH Eilvese

 Projektfeststellung Sporthalle Gymnasium

 Grundschulentwicklung, insbesondere Mandelsloh/Helstorf

 Bildungszentrum West beschließen und Planung abschließen, Ausschreibung vorbereiten

 Konzept Kindertagesstätten – Bildung von 1 bis 6

 Bahnübergänge, Planfeststellungsverfahren Poggenhagen begleiten, Konzepte für weitere Bahnübergänge vorantreiben und mit Kreuzungsbeteiligten abstimmen

 Antrag für Innenstadtentwicklungskonzept beim Land stellen

 Breitbandausbau

 Gewerbegebietserweiterung Ost voranbringen

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Mehr über den Haushaltsplan 2019 erfahren

Früher gab es in der Stadt den Kämmerer. Damit assoziierte man einen Schatz, der gut verwaltet werden sollte. Heutzutage ist es komplizierter. Seit der Doppik (Doppelte Buchführung) kann man den Haushaltsplan nicht einfach lesen.

Uwe Sternbeck erläutert zum Haushaltsplan 2019, wie es im nächsten und den folgenden Jahren in Neustadt weitergehen soll. Vor allem auf die Schlüsselvorhaben geht er ein wie Neues Rathaus, neue Feuerwehrzentrale, Sporthalle am Gymnasium usw.

Die Dokumente dazu finden Sie hier: Beschlussvorlage 2018/228. In den öffentlichen  Sitzungen der Ausschüsse und der Ortsräte wird der Haushaltsplan diskutiert.

 

 

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Wichtige Beiträge zur Stadtgeschichte

Noch bis in den nächsten Monat läuft das Programm des Arbeitskreises Regionalgeschichte zu 80 Jahre Pogromnacht. Mit Ausstellungen, Vorträgen, Filmen und Stadtrundgängen.

Am 4. November wird zum 80. Jahrestag der Pogromnacht wird nach jahrzehntelanger öffentlicher Debatte ein Mahnmal für die Neustädter Opfer des Holocaust errichtet und eingeweiht. Beginn um 15:00 Uhr,  Zwischen den Brücken in der Kernstadt.

„Das sind wichtige Veranstaltungen, gerade in unserer Zeit, in der Ding epassieren, für die wir uns schämen und die wir bekämpfen müssen“,  sagt Uwe Sternbeck, und ergänzt auf die Einweihung des Denkmals: „Ich finde es toll, dass sich dabei und bei den Stolpersteinen junge Menschen engagieren.“

Das gesamte Programm finden Sie hier.

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Sternbeck besucht Mariensee

Die Sommertour des Bürgermeisters geht weiter. Nach Averhoy, Basse und Dudensen besucht Uwe  Sternbeck als nächstes Mariensee am 21. August. Treffpunkt ist um 18 Uhr (Ort wird noch bekanntgegeben). Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, den Bürgermeister bei der Tour durch Mariensee zu begleiten und zu besprechen, was ihnen im Stadtteil gefällt oder was ihnen auf den Nägeln brennt. 

Hier entsteht der Dorfladen Mariensee

Am Höltydenkmal

 

 

 

 

Mit dem Besuch von Büren am 25. September endet die Sommertour 2018 von Sternbeck.

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Bürgerentscheid zum Rathaus: Briefwahl beginnt am 30.Juli

Am Sonntag 19. August können die Neustädter Bürgerinnen und Bürger über den Standort der Stadtverwaltung abstimmen. Die Benachrichtungskarten dazu wurden in den letzten Tagen per Post versandt. Mit dieser Karte kann im zuständigen Abstimmungslokal die Stimmabgabe erfolgen. Vieles ist ähnlich wie bei Wahlen – und so geht es:

Wer schon vorab abstimmen möchte, kann dies ab dem kommenden Montag 30. Juli direkt im Verwaltungshauptgebäude der Stadt Neustadt in der Nienburger Straße 31 erledigen. Die Öffnungszeiten der Briefwahlstelle:

montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr
montags und dienstags von 13 bis 16 Uhr und
donnerstags von 13 bis 18 Uhr
und am Freitag 17. August von 8 bis 13 Uhr

JedeR Wahlberechtigte kann dort seine Unterlagen zur Abstimmung abholen, eine Zusendung vereinbaren oder sofort abstimmen. In allen Fällen müssen Sie die Benachrichtungskarte und der Personalausweis/Reisepass mitzubringen.

Wenn die Unterlagen für Dritte wie beispielsweise den Ehepartner beantragt/abgeholt werden, muss die Vollmacht auf der Rückseite des Abstimmungsscheins ausgefüllt und unterschrieben sein. Auch der Personalausweis der vollmachtgebenden Person ist mitzubringen.

Wer nicht in die Nienburger Straße kommen und lieber postalisch abstimmen möchte, muss bei der Stadt einen Antrag dafür stellen. Dieser ist auf der Rückseite der Benachrichtungskarten zu finden. Der ausgefüllte Antrag muss bei der Stadtverwaltung (Nienburger Straße 31, 31535 Neustadt) eingereicht werden. Alternativ kann der Abstimmungsschein ab sofort und bis 13.8. beispielsweise auch im Internet über das Stadtportal www.neustadt-a-rbge.de/buergerentscheid unter dem Menüpunkt-Punkt „Der Bürgerentscheid“ beantragt werden.

Wichtige Information: Im letzten Jahr gab es bei Bundes- und Landtagswahl vereinzelt Probleme bei der postalischen Zustellung der Wahlberechtigungskarten beziehungsweise der beantragten Briefwahlunterlagen durch die Citypost. Melden Sie sich bei der Stadtverwaltung, wenn Sie bis zum 28. Juli keine Abstimmungsberechtigungskarte für den Bürgerentscheid erhalten haben. Zuständig sind Michael Hermens, Telefon 05032 84-121, und Maike Scharnhorst, Telefon 05032 84-119.

Wenden Sie sich auch an die Stadtverwaltung, wenn Sie Ihre Abstimmungsunterlagen per Post oder online beantragen und nach einer Woche noch keine Rückantwort erhalten haben.

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Bürgermeister und Wirtschaftsförderer besuchen Firmen

Bürgermeister Uwe Sternbeck und Wirtschaftsförderer Uwe Hemens besuchten in den Sommerwochen gemeinsam einige Firmen, um sich über deren aktuelle Entwicklung und Herausforderungen der Zukunft zu informieren.

„Es ist wichtig, den Draht zu den Betrieben zu halten, damit Stadt und Wirtschaftsförderung rechtzeitig auf wichtige Punkte aus Unternehmenssicht reagieren können“, sagt Hemens. Gesprochen wurde beispielsweise über Themen wie Unternehmensnachfolge, die Fachkräfteentwicklung und Standortfragen.

 

 

 

 

V.l.n.r.: Heinz-Werner Kernbach (Kernbach GmbH), Bürgermeister Uwe Sternbeck, Sabine Ruhnow (Kernbach GmbH)

Im Bereich Schneeren/Mardorf waren Sternbeck und Hemens zu Gast bei der Firma Kernbach, einem Fachbetrieb für Kfz, Lackiererei, Karosseriebau, Gartengeräte und landwirtschaftliche Fahrzeuge, sowie beim Golfpark Steinhuder Meer, der sich einiges zur Standortstärkung vorgenommen hat. Die jeweiligen Geschäftsführer Heinz-Werner Kernbach und Sabine Ruhnow (Kernbach) sowie Stuart Orme (Golfpark) begrüßten die Besucher. Beide Betriebe sind aktive Vorzeigeunternehmen für das Neustädter Land mit Strahlkraft über die Stadtgrenzen hinaus.

In der Kernstadt besuchten die beiden die Firma German Tote. Das weltweit agierende Unternehmen beschäftigt sich inzwischen nicht nur mit der Abwicklung von Wetten auf Pferderennen, sondern unterstützt beispielsweise auch bei der Vermarktung. Geschäftsführer Riko Luiking beschrieb den Werdegang des Unternehmens und aktuelle Tätogkeiten.

Die drei Unternehmen bieten mit ihren insgesamt ca. 150 Mitarbeitern interessante Zukunftsperspektiven als Arbeitgeber und sind somit ein wichtiger Baustein für die Entwicklung von Neustadt, sind die Besucher überzeugt.