UBA-Report November 2016
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Umweltbundesamt fordert Tempo 30

Tempo 30 in der Stadt – und zwar auf allen Straßen: Das fordert das Umweltbundesamt. „Tempo 30 sollte auf allen Straßen in der Stadt gelten“, sagte Präsidentin Maria Krautzberger der Deutschen Presse-Agentur am Freitag.

b-tempo-30„Tempo 30 bringt bessere Luft, flüssigeren Verkehr und weniger Unfälle – und man ist in der Regel genauso schnell unterwegs.“ Zwar könnten auf bestimmten Straßen auch höhere Geschwindigkeiten erlaubt werden, aber 30 Stundenkilometer solle die Regel sein.

3.17.1_Tempo_30_VCDDerzeit können vor Kitas, Schulen und an anderen Stellenmit aufwändiger Begründung Tempo-30-Zonen eingerichtet werden. Ich meine, hier sind die Hürden zu hoch.

Innerorts können die Städte und  Gemeinden besser beurteilen, wie der Verkehr flüssiger und sicherer gestaltet werden kann. Das gilt auch auf innerstädtischen Abschnitten von  Landes- und Bundesstraßen.

In dem Papier „Stadt für Morgen“ nennt das Umweltbundesamt (UBA) dasTempo 30 als Regelgeschwindigkeit bei den kurzfristigen Zielen bis 2020. Dafür müsse die Straßenverkehrsordnung geändert werden. Dort heißt es bisher, die zulässige Höchstgeschwindigkeit betrage innerhalb geschlossener Ortschaften für alle Kraftfahrzeuge 50 Kilometer pro Stunde.

Die UBA-Studie können Sie hier lesen: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2546/publikationen/wirkungen_von_tempo_30_an_hauptstrassen.pdf

Portrait BGM_Wölper Löwe_schnitt
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Sprechtag am 30. März

Seit letztem Jahr biete ich Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Neustadt am Rübenberge einen Sprechtag an. Ganztägig Zeit für persönliche Gespräche mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen, wenn diese um Hilfe bei städtischen Anliegen bitten.

Bitte melden Sie sich bitte frühzeitig unter Nennung Ihres Anliegens im Vorzimmer bei Kerstin Schendel unter Telefon  05032 84-401 an, damit Informationen zu Ihrem konkreten Anliegen eingeholt werden können. Über das  Onlinekontaktformular können Sie sich bis 29. März um 12 Uhr melden:

https://www.neustadt-a-rbge.de/internet/Rathaus/B%C3%BCrgermeister/B%C3%BCrgermeister%20direkt/

Der nächste Sprechtag ist wieder am 11. Mai.

Earth hour 1
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Licht aus – setzen Sie ein Zeichen für den Klimaschutz

Klimaschutz geht gemeinsam: Um ein starkes und sichtbares Zeichen für den Klima- und Umweltschutz zu setzen, schalten Millionen von Menschen am Samstag, 25. März 2017, um 20.30 Uhr das Licht aus. Weltweit werden anlässlich der Earth Hour des Umweltschutzverbands WWF dann wieder für 60 Minuten viele öffentliche und private Gebäude, Sehenswürdigkeiten und Firmensitze unbeleuchtet bleiben.
Machen Sie mit: Schalten Sie am am Samstag, 25. März, von 20.30 bis 21.30 Uhr das Licht aus. Die Stunde im Dunkeln zeigt symbolisch die Bedeutung jedes Einzelnen für den Klimaschutz. Die Botschaft lautet: Klimaschutz geht gemeinsam!
In Neustadt beteiligen sich die Stadt gemeinsam mit den Stadtwerken Neustadt, der Stiftung Kulturregion Hannover sowie der Liebfrauen-Kirchengemeinde an der Aktion und schaltet an etlichen öffentlichen Gebäuden die Außenbeleuchtung ab. Anlässlich der Earth-Hour bleiben das Schloss Landestrost, die Liebfrauenkirche, der „Blaue Würfel“ der Stadtwerke sowie die öffentlichen Gebäude der Stadt unbeleuchtet.

Earth hour 2

head
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6 Jahre „Fukushima“ – was tun?

news_headSo schnell geht das: Die Atomkatastrophe von Fukushima,  die „uns alle aufgerüttelt“ hat, ist am 11. März schon sechs Jahre her. Regierung und die Betreiberfirma Tepco bewerten die Kontamination des Bodens und das ständig anfallenden kontaminierte Wasser zu optimistisch. Erst jetzt wird festgestellt, wie stark sich Radionuklide auf dem Meeresboden ablagern und wie sie sich in Plankton und der Nahrungskette abreichern.

Vor 40 Jahren schrieb Robert Jungks das Buch „Atomstaat“ und noch heute wird gegen Atomenregie und Atomkonzerne protestiert. In Hamburg läuft zur Zeit und bis zum 13. März das 7. „Lesen ohne Atomstrom“ – aus Protest gegen die Vattenfall Lesetage auf die Beine gestellt.

Vorleser2017 lesen Literaturnobelpteisträgerin Swetlane Alexijewitsch, Günter Walraff, Barbara Auer, Grammy-Preisträger Thomas Quasthoff, Matthieu Carriere und andere Prominente. Am Fukushima-Jahrestag präsentiert das Literaturfestival sein erstes eigenes Buch: ‚Inside Fukushima‘ – über die Atommafia. Mit Tomohiko Suzuki, der undercover in den explodierten Atommeilern Fukushimas recherchierte, Günter Wallraff und Anna Thalbach.

Anzeige_Inside_FukushimaDer Eintritt ist frei.

Das Programmheft 2017 runterladen (PDF)
Mehr unter http://www.lesen-ohne-atomstrom.de/

Der Live-Mitschnitt der Veranstaltung von ‚Lesen ohne Atomstrom TV‘ ist auf der facebook-Seite abrufbar.

 

 

Hamburger Hafen

Mitfahrbank breit
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„Mitfahrerbänke“ könnten mobiler machen

Beim Ortsbürgermeistertreffen hat die Stadtverwaltung eine neue Idee vorgestellt. Der öffentliche Nahverkehr muss in den ländlichen Bereichen Neustadts besser werden. Bis dahin können Mitfahrbänke die Mobilität verbessern.

In anderen Orten gibt es bereits Mitfahrbänke – doch wie funktioniert das?

An geeigneten Stellen in den Stadtteilen werden Mitfahrerbänke aufgestellt. Menschen ohne Auto können dort nach spontanen Fahrgemeinschaften Ausschau halten. Auf einem umklappbaren Schild geben die Wartenden an, wohin sie reisen. Z.B. in die Kernstadt zum Krankenhaus oder in den nächsten Ort zum Supermarkt.

Zentral in MehleZentral gelegen in Mehle bei Elze/Leine

 

 

 

Vorbeikommende Autofahrer wissen sofort, ob die wartende Person denselben Weg hat und ob sie diese mitnehmen können. Das ist „mobile Nachbarschaftshilfe“.

MitfahrbankDamit niemand mit einem mulmigen Gefühl in ein fremdes Auto steigt, sollen die Fahrer sich registrieren lassen und bekommt einen Aufkleber auf die Frontscheibe.

Die Ortsbürgermeister haben die Idee mitgenommen und und prüfen gemeinsam mit den Ortsratsmitgliedern, ob das Projekt umsetzbar ist.

So geht’s mit der Mitfahrscheibe in Schwäbisch-Gmünd:

Mitfahrscheibe cIMG_2504Mitfahrbänke gibt es unter anderem in:

Bünsdorf 3906581963

Bünstorf

 

Ebersdorf (Sachsen)

 

Groß Vollstedt

Kleinnaundorf

Kleinnaundorf

Hagen bei Cuxhaven

Prieberg - Havel

Prieberg – Havel

Rossdorf-Gundernhausen

 

 

Taunusstein

Im Taunus

St. Vit / Gütersloh

 

Rote Bank (Koblenz)

Speicher / Westeifel

Speicher / Westeifel

Weinstadt-Gundelsbach

 

 

 

 

 

 

 

 

Neue Homepage
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Homepage der Stadt ist neu, moderner und informativer

Seit wenigen Wochen ist es endlich geschafft. Mit einer Agentur und viel Arbeit unserer Pressestelle ist die Homepage der Stadt Neustadt neu gestaltet. Modernes Design, übersichtlicher, mehr Inhalte – so wie viele es gewünscht haben.

Mehr erfahren über Neustadt, was leistet die Stadtverwaltung für Sie, was diskutieren tadtrat und Ausschüsse? Diese und mehr Themen und aktuelle Termine im Stadtgebiet, …..

Besuchen Sie www.neustadt-a-rbge.de/internet/ , erkunden Sie die Seite und schreiben Sie uns: Was fehlt, wo hakt es noch, was gefällt Ihnen nicht?

headerfoto
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Neustadt wird Neustadt 2.0

So könnte man auf Neudeutsch zusammenfassen, was in den letzten Jahren in Neustadt passiert ist und in den nächsten Jahren geschieht. Besonders in der Kernstadt.

Vieles davon wurde über Jahrzehnte geschoben. Zwei Beispiele: Schon kurz nach der Gebietsreform 1974 wurde ein Rathausneubau diskutiert. Neustadt wächst besonders westlich der Bahn, deshalb muss die Westseite des Bahnhofs gut erschlossen sein.

Modell im Rathaus Nienburger StraßeFinanzen

 

 

 

 

Das Stadtmodell im Rathaus Nienburger Straße / Neustadt verwaltet sein Geld moderner

Neustadt muss in diesen Jahren viel „wuppen“.  Selten wurde/wird  in so wenigen Jahren soviel Geld in öffentliche Bauten investiert.  Aber die Verwaltung hat ihre Hausaufgaben gemacht. Wir haben keine Angst vor diesen Summen. Die Stadt braucht diese Bauten und sie kann sie sich auch leisten.  Die Stadt hat sich die niedrigen Zinsen gesichert und vernünftig kalkuliert.

Hier erhalten Sie einen Überblick über die zahlreichen Teilprojekte: in der Kernstadt, in den ländlichen Stadtteilen und  das, was die Stadt kaum beeinflussen kann.

Überblibk

 

 

 

 

 

Der „Leine-Zeitung“ habe ich im Interview gesagt: „Ich glaube, solange ich hier Bürgermeister bin, wird es hier keine Ruhe geben. Wir habe eine ganze Menge große Aufgaben zu erledigen.“ Diese Pflicht Ihnen gegenüber werde ich erfüllen und hoffe auf viele Mitstreiter auf Neustadts Weg in die Zukunft.

Ihr Bürgermeister Uwe Sternbeck
Und bei Fragen immer fragen:
eMail: usternbeck@neustadt-a-rbge.de
Telefon: (05032)84 400

 

(1) Der Neubau von IKN hat das Gesicht der Herzog-Erich-Allee verändert.

(2) Der neue ZOB ist seit Dezember 2015 fertig und ein highlight für Neustadt geworden.

IKN ZOB

 

 

 

(3) Bahnhofstunnel soll farbig gestaltet werden. Die Verladerampe an der Westseite des Bahnhofs ist abgerissen, die Neubau des Westbereichs läuft.

Bahnhofsunterführung

 

 

 

(4) Das „Rathaus“, also die Stadtverwaltung, ist auf mehrere, teilweise total überalterte Gebäude verteilt.

RathausTheresenstzraße

 

 

 

 

(5) Im Bereich südlich der Marktstraße  wird das neue Rathaus gebaut. Das beschloss der Rat Ende Januar 2017.

Modell Rathaus aus 2014Markstraße Süd 2  Marktstr Süd

 

 

 

 

 

 

 

Modell vom neuen Rathaus, Modell und Bild vom Bereich südlich Markstraße

(6) Die Stadtbibliothek soll aus dem Schloss in ein neues Gebäude am ZOB umziehen. Auch für Busbenutzer aus den Dörfern gut erreichbar. Das beschloss der Rat Ende Januar 2017.

neustadtar11Hier stand früher die Post

 

 

 

 

Die Stadtbibliothek neben dem Schloß / Hier an der Wunstorfer Straße stand früher die Post

(7) Das Wohngebiet nördlich der Landwehr wächst weiter, der nächste Abschnitt des Bereichs „Auenland“ für 600 Einwohner verkauft sich gut.

Auenland - Niklas Nülle NZ28122016Hibbe

 

 

 

 

 

(Auenland – Bild Niklas Nülle NZ 28122016) / Kaufhaus Hibbe in der Marktstraße

(8) Das ehemalige Kaufhaus Hibbe wird umgebaut und ab Frühjahr 2018 langfristig von H&M gemietet.

(9) Das neue Schwimmbad im Norden der Kernstadt soll im vierten Quartal dieses Jahre eröffnet werden.

102047100-20150109204100_imagelargeschwimmbad Ende Dez. 2016

 

 

 

 

Modell und Baustand Ende 2016

(10) Das frühere Hotel „Zum Stern“ ist abgerissen und ein Seniorenheim entsteht dort.

Zum Stern Bunsenstraße

 

 

 

 

Baustelle Mecklenhorster Straße  /  Flüchtlingswohnungen Bunsenstraße

(11) Die Touristinfo und die Wirtschaftsförderung wurden  in der Marktstraße im früheren Kaufhaus Behrend wurden Mitte  Juni 2016 eröffnet.

Touristinfoband durchschneiden

 

 

 

 

(12) Die Flüchtlingsunterkunft an der Bunsenstraße wird seit November  bewohnt. Vor kurzem war die Schlüsselübergabe für  zwei Mehrfachwohnhäuser für Flüchtlinge an der Fontanestraße.

(13) Die Sporthalle am Gymnasium Neustadt muss neu gebaut werden, möglicherweise sogar ein Neubau für das 50 Jahre alte Gymnasium. Hier gibt es noch keine konkreten Pläne, nur Gutachten zur Sporthalle.

Gymnasium HallaGymnasium N

 

 

 

 

(14) Das Feuerwehrzentrum Kernstadt soll an der Nienburger Straße ab Juni 2018 gebaut und im Herbst 2019 fertig sein. Ein Brandschutzbedarfsplan für die ganze Stadt muss erarbeitet werden.

Feuerwehr22b

 

 

 

 

Feuerwehr heute, gestern – und morgen?

(15) Bei drei Dialogabenden im zweiten Halbjahr 2016 gaben Experten Impulse und Bürgerinnen und Bürger diskutierten, „Wie soll Neustadts Zukunft aussehen?“

 

Außerdem müssen wir

Das ILE-Programm bis 2020 nutzen

Zukunftslösungen für die Grundschulen und Horte umsetzen

Kitagebühren und –standards regeln

Den Feuerwehrbedarfsplan umsetzen

 

 

Nur sehr begrenzten Einfluss hat die Stadt auf

(A) Lärmschutz an der B6 im Bereich Gartenstraße. Die Stadt ist im Gespräch mit dem Bund.

(B) Die Bahnübergänge im Stadtgebiet: Poggenhagen bekommt in wenigen Jahren eine Brücke. Ein Muster kann man in Haste nahe dem Bahnhof sehen.

SchrankeStraße in Hagen

 

 

 

 

 

 

Bahnübergänge sind zu lange geschlossen /  Kaputte Straße in Hagen

(C) Für städtische Straßen haben wir ein Straßenerneuerungsprog ramm. Aber marode Landesstraßen  sind Landessache. Esperke/Vesbeck mussten lange mit der Schlaglochpiste leben, Empede ist auch saniert, aber z.B. im Bereich Hagen/Dudensen muss dringend saniert werden.

(D) Die B6-Brücke über die Leine ist 56 Jahre alt und muss erneuert werden. Sie wird vorerst einspurig und mit Tempo 60 befahren.

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Rathausplanung: weiter gehts am Donnerstag

Seit Ende 2012 und dem ersten Ratsbeschluss im März 2013 diskutiert Neustadt über ein neues Rathaus. Jetzt wird es konkret.  Am letzten Donnerstag (19. Januar) wurde viel diskutiert, und übermorgen (25. Januar) wird der Stadtrat die entscheidenden Weichen stellen.

Sie können dabei sein! Damit viele Bürgerinnen und Bürger dabei sein können, findet die Sitzung in der Mensa der KGS statt. Beginn um 17:30 Uhr.

Die Beschlussvorlage BV 2016/390 und die Anlagen dazu finden Sie online im Ratsinformationssystem der Stadt:

Neubau des Rathauses und Innenstadtentwicklung; hier: – Planungsgrundlagen am Standort Marktstraße-Süd, – Varianten- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur Beschaffung, – Weiteres Vorgehen zum Rathausneubau und zur Innenstadtentwicklung

Vorlage 1 MB
Anlage 1a öff – OU Neustadt Markt Süd mit Anlagen b (nur online) 10 MB
Anlage 1b öff – OU Neustadt Markt Süd mit Anlagen b (nur online) 10 MB
Anlage 1c öff- OU Neustadt Markt Süd mit Anlagen b (nur online) 5 MB
Anlage 2 öff – Neustadt_Endbericht Rathaus Varianten Wirtschaftlichkeit 20161221 (nur online) 3 MB

Unter https://sessionnet.krz.de/neustadt/bi/infobi.asp  finden Sie auch alle anderen Tagesordnung und Protokolle, Informationsdrucksachen und Beschlussvorlagen des Rates und der Ortsräte.

Modell im Rathaus Nienburger Straße

 

 

Stadtmodell im Rathaus Nienburger Straße

Markstraße Süd

 

 

 

Der Bereich „Markstraße Süd“

Was sind die Kernpunkte?

(1) Das Rathaus wird im Bereich Marktstraße Süd gebaut. Damit wird die Innenstadt deutlich aufgewertet: Durch Rathaus, das neue IKN-Gebäude und H&M im früheren Kaufhauses Hibbe.

(2) Der Neubau wird in ÖPP (Öffentlich-Private Partnerschaft) errichtet. Der Rat hatte im April 2016 beschlossen, dass die Verwaltung ein geeignetes Beratungsunternehmen ermitteln solle. Das beste Angebot lieferte PD (Partnerschaften Deutschland). PD war früher überwiegend  Eigentum des Bundes und ist seit Dezember 2016 vollständig öffentliches Eigentum.

Modell Rathaus aus 2014

Modell für das Rathaus aus 2014

 

 

(3) Das Rathaus wird mit Einzelhandelsflächen gebaut, die größere Flächen brauchen als die bestehende Leerstände in der Innenstadt.

Hier stand früher die Post(4) Die Stadtbibliothek wird zwischen ZOB und Wunstorfer Straße gebaut, wo früher das Postamt war.

 

 

Hier stand früher die Post

(5) Für die Stadt ist das ÖPP-Verfahren am günstigsten. Das ergab die  Bau- und Nutzungsanalyse. Vier Varianten wurden untersucht. Der größte Nutzwert entsteht mit Variante 2 (mit Stadtbibliothek) und Variante 4 (mit Stadtbibliothek und Einzelhandel). Hier hat der Nutzen für die Entwicklung der gesamten Kernstadt, besonders der Innenstadt, erhebliche wirtschaftliche Bedeutung.
ÖPP heißt, die Stadt übernimmt ein „arbeitsfertiges“ Rathaus, ist sofort Eigentümerin und zahlt über 30 Jahre ca. 68 Mio. € für Planung und Bau.

(6) Das Rathaus kann frühestens drei Jahren nach dem Ratsbeschluss fertig sein.

In der Beschlussvorlage werden Untersuchung und Ergebnisse ausführlich dargestellt. Unter Punkt 4 und 7 finden Sie die weiteren Schritte nach dem Ratsbeschluss.

Aktivstadthaus Frankfurt VDI-Nachrichten 17072015Aktivstadthaus Frankfurt
(Bild: VDI-Nachrichten 17.07.2015)

 

 

 

 

Uni-Bibliothek Freiburg ist ein StromsparerDie Uni-Bibliothek Freiburg ist ein Stromsparer

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Ein Wort zum Jahresende

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

voller Trauer und Entsetzen erleben wir das schreckliche Attentat in Berlin. Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer und den vielen Verletzten. Reflexartig erreichen uns hierzu die ersten Lösungsvorschläge: „Die zivilisierte Welt muss ihr Denken ändern!“ (Donald Trump), obwohl noch gar nicht aufgeklärt ist, welchen Hintergrund dieser Anschlag hatte.

Im letzten Jahr berichtete ich zu gleicher Zeit über die große Herausforderung, die vielen Menschen zu integrieren, die aus Todesangst ihre Heimat verlassen hatten. Wir waren froh, dass so Viele bereit waren, diesen Schutzsuchenden neue Hoffnung zu geben. Mit Sicherheit hat hier kein Umdenken nötig. Die Integration bleibt eine dauerhafte Aufgabe. Daran ändern auch abscheuliche Verbrechen nichts. Das Asylrecht genießt als Grundrecht nicht nur unbedingte Konstanz, sondern erwächst aus dem Verlangen nach Menschlichkeit von innen heraus. Es ist diese Kraft, die uns immer wieder veranlasst, unsere Herzen und damit unsere Türen zu öffnen.

bild-2Es gehört leider seit einiger Zeit dazu, dass einige Menschen aktuelle Ereignisse vorschnell kommentieren und sofort Scheinlösungen parat haben. Das war auch im Jahr 2016 so. Verändert haben sich allerdings die mediale Aufmerksamkeit, das Bewusstsein einiger Gesellschaftsteile und vor allem die Dynamik des Prozesses. Die Demokratie lebt von der Meinungsvielfalt. Viele Ideen tragen zu einem konsensfähigen Ergebnis bei, welches zumeist viele Interessen zu einem Ausgleich führt. Dieses Verständnis führt erst zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft, die zum Beispiel während der Fußball – Weltmeisterschaft 2006 der Bundesrepublik Deutschland viele Sympathien entgegengebrachte.

Zehn Jahre später scheinen Egoismus, Isolation und Protektionismus wieder salonfähig zu sein. Gesucht wird mancherorts die „starke“ Persönlichkeit oder Partei, die mit markigen Sprüchen einfache Lösungen skizziert. Sicherlich ist nicht jede Sachlage so diffus, dass es hierfür einer besonders komplizierten Lösung bedürfen würde. Blickt man aber über eigene Interessen hinaus, kommen schnell nur Kompromisslösungen in Betracht, deren Ausgewogenheit durch Diskussion und Verhandlungen erzielt werden. Der narzisstische Blick ist sicherlich einfacher. Ich bin davon überzeugt, dass gemeinsame Ergebnisse weitaus beständiger, gerechter und damit zufriedenstellender sind. Nein, auch hier sehe ich keinen Raum für Veränderungen.

bild-3Auf der Grundlage unserer Verfassung gab es hingegen Veränderungen im Rat der Stadt Neustadt am Rübenberge. Fast die Hälfte der Ratsmitglieder wurde im September 2016 neu gewählt. Ich freue mich auf die künftige Zeit in der politischen Zusammenarbeit, die durch eben solche Diskussionen hoffentlich letztlich immer zum besten Ergebnis für Neustadt am Rübenberge führen wird.

Rückblickend auf das Jahr hat mich besonders der Erfolg der Dudenser beim Bundesentscheid des Dorfwettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ gefreut. Das Engagement und die Geschlossenheit der Bewohnerinnen und Bewohner sind Beleg für die Entwicklungsfähigkeit vieler Dörfer im Stadtgebiet.

Ich bin sehr froh, dass die Stadt den Bedarf von ca. 110 zusätzlichen Krippen-, Kindergarten- und Hortplätzen decken konnte. Der gesellschaftliche Trend ist unverkennbar. Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen steigt. Wir müssen im Jahr 2017 eine grundsätzliche diskutieren, welchen Standard die Stadt zu welchen Kosten künftig anbieten kann und soll. Grenzen setzen hier die finanziellen Möglichkeiten aber der leergefegte Markt für Betreuungspersonal.

bild-1Hierzu können Meinungsumfragen auf dem neuen Stadtportal, durchgeführt werden. Seit dem 12. Dezember 2016 präsentiert sich die Stadt im Internet im neuen Gewand. Dieser Auftritt wird in den kommenden Monaten weiter ausgebaut.

Viele andere wichtige Vorhaben wurden ebenfalls weitergeführt. Unter anderem ist der Bau eines neuen Feuerwehrzentrums für die Kernstadt europaweit ausgeschrieben worden. Neue Konzepte in der Grünflächenplanung oder das Modellprojekt des kooperativen Horts werden nach der informellen Bürgerbeteiligung und den Ratsbeschlüssen umgesetzt.

Zunächst ist es gut, dass auf Bundesebene die Forderung vieler Landkreise, Städte und Gemeinden nach einer Erdverkabelung bei SuedLink nicht nur gehört, sondern auch berücksichtigt hat. Durch wesentliche Veränderung der ersten Planungen sollte die für die Energiewende wichtige Trasse mit geringeren Beeinträchtigungen und weniger Verzögerungen realisiert werden können.
Die Stadt Neustadt am Rübenberge hat in ihrer Stellungnahme insbesondere auf nicht berücksichtigte Schutzgebiete verwiesen. Wenn alle eingegangenen Hinweise aus der achtwöchigen informellen Beteiligungsphase berücksichtigt sind, werden TenneT und die TransnetBW im ersten Quartal 2017 die Eröffnung der Bundesfachplanung bei der Bundesnetzagentur beantragen.
Sollte das Gebiet unserer Stadt weiter zu den möglichen Trassen gehören, werden Sie, sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, dazu weiterhin umfassend informiert und es wird Ihnen Gelegenheit zur Klärung von Fragen und zum Einbringen Ihrer Meinung gegeben.

2017Ich erwarte, dass im Jahr 2017 die Innenstadtentwicklung und Rathausplanung weiter fortschreiten wird und wir der Realisierung näherkommen. Bereits im Januar werden hierfür weitere Informationen dem Rat vorgelegt. Die Innenstadt soll attraktiver werden und meine Kolleginnen und Kollegen brauchen angemessene Bedingungen für die Arbeit an zukünftigen Herausforderungen. Hier ist ein großer und mutiger Schritt für die Zukunftsfähigkeit dieser Stadt notwendig und möglich!

Ich freue mich auf den Herbst 2017 und hoffe, das neue Hallen- und Naturfreibad „Balneon“ den Neustädterinnen und Neustädter übergeben zu können.

Ich wünsche ich Ihnen allen ein gesegnetes, friedvolles Weihnachtsfest und ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2017.

 Ihr Bürgermeister Uwe Sternbeck

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Adventskalender im Rathaus

Der „Lebendige Adventskalender“ der Kirchengemeinden Johannes und  Liebfrauen macht auch in diesem Jahr Station im Neustädter Rathaus. Uwe Sternbeck lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, gemeinsam das 15. Türchen des Adventskalenders zu öffnen. bild-stadt„Wir wollen mit Ihnen zusammen singen und bei Tee, Punsch und Keksen gesellig beisammen sein“, sagt Sternbeck. „Verbringen Sie einen besinnlichen uns geselligen bend in der Vorweihnachtszeit.“

Der Lebendige Adventskalender beginnt am 15. Dezember um 18 Uhr im Rtahaus Nienburger Straße. Weitere Informationen, Termine und Orte zur Aktion  finden sie auf der Internetseite der Johannes- und Liebfrauenkirchengemeinde www.liebfrauen-johannes.de

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