Zur Person

Das ist Uwe Sternbeck Uwe ist in Berenbostel in einem Haus an der B6 groß geworden. Bei den Hühnern und im Nutzgarten mit Obst und Gemüse hat er geholfen, war aber nicht so begeistert. Das Vorlesen hat er als Kind so genossen, dass er heute als Vorleser aktiv ist.

Als Kind kam er auch mit der Politik in Kontakt. Sein Großvater saß im Gemeinderat und hatte sich über die Mülldeponie an der B6 aufgeregt. „Ich fand es faszinierend“, sagt Uwe, „dass der nach der Arbeit schnell zu Sitzungen musste. Der Graben war immer völlig bunt. Jedes Wochenende hat es auf der Deponie gebrannt und die modernsten Fahrzeuge mussten damals löschen.“

Mit 11 Jahren begann Uwe Klavier zu spielen. In der Grundschulzeit waren Kinderturnen und später Schwimmen im Schwimmverein Berenbostel, sowie Fahrten des CVJM angesagt.

Doch 1974 war die Fußball-WM und nun hat sich Uwe richtig für Fußball interessiert.

Kurz danach zog die Familie nach Horst und Uwe kam auf das Gymnasium Garbsen. Eine ganze Klasse kam nur aus Horst/Frielingen. Uwe hat in und außerhalb der Schule viel mit den Horstern gemacht. „Aber einige meiner besten Freunde waren auf der IGS“.

Erdkunde fand Uwe ab Klasse 5/6 spannend, und ab Klasse 9/10 fing es an mit Lust auf Politik (Fach Gemeinschaftskunde – Leistungskurs in der Oberstufe). Besonders die Ablehnung der NATO-Aufrüstung (Pershing II) und die Diskussion um die Tempolimits führten zu ersten deutlichen Positionsbestimmungen.

Nach intensiven Diskussionen mit seinem Vater kam Uwe zum Ergebnis, dass die Nutzung der Kernenergie nicht verantwortet werden kann. Weitere Anstöße, sich mit der Welt auseinanderzusetzen, kamen in der Konfirmandenzeit. Er hat nie geraucht, nie gekifft, mochte nicht gern tanzen. Aber mit 16 gründete er eine Band, die „Kiss“ und „Deep Purple“ coverte. Vor zwei Jahren traf er seinen ehemaligen Mitspieler Matthias Müller, der Profimusiker wurde und bei „Jane“ spielt, bei „Rock im Schloß“ wieder. Legendär waren die „Rockpalast“-Nächte im Fernsehen, die man gemeinsam gekuckt hatte.

Nach dem Abitur im Jahre 1982 machte Uwe ein Praktikum in der Volksbank Garbsen. Er hatte einen Studienplatz in Bielefeld, als die Einberufung kam. „Die Bundeswehr war eine verlorene Zeit“, in der er sich aber viele Gedanken über seine Zukunft gemacht hat, sagt er rückblickend, „Ich wollte meinen Eltern nicht auf der Tasche liegen.“ Uwe absolvierte 1984-1987 das duale Studium zum Diplom-Verwaltungswirt an der Fachhochschule Hildesheim und er trat in die UBL, eine grünennahen Bürgerliste in Garbsen, ein. In seiner Zeit 1987 – 1990 bei der Bezirksregierung Lüneburg gab es viele Aktivitäten zu Gorleben. Nach dem Eintritt in Die Grünen 1987 gehörte Uwe dem Orts- und Kreisvorstand an.

Steffen Schlakat, Anja Sternbeck, Uwe Sternbeck, Myrko Sternbeck

Steffen Schlakat, Anja Sternbeck, Uwe Sternbeck, Myrko Sternbeck

Im Landwirtschaftsministerium 1990-1992 lösten Uwe und andere Oberinspektoren anspruchsvolle Aufgaben. Für die Umstellung von der Einzelförderung zur Strukturförderung entwickelten sie Konzepte zu den EU-Förderprogrammen.

1990 zog Uwe nach Barsinghausen und wurde in den Kreistag gewählt. Im Umweltausschuss, Feuerschutzausschuss, Sozialhilfewiderspruchausschuß sowie im Kreisausschuss wurde er mit Fragen des Umweltschutzes, praktischen Fragen der Feuerwehren und sozialen Notlagen konfrontiert. Und er war zwei Jahre lang Fraktionsvorsitzender.

1991 bis 1996 in der Staatskanzlei war er mit den Themen Atomausstieg, Energiepolitik (Einführung Windenergie) und Haushaltsplanung beschäftigt. Von 1996 bis 2004 arbeitete Sternbeck in der Landesnahverkehrsgesellschaft, der zentralen Stelle für den öffentlichen Personennahverkehr in Niedersachsen, zuletzt leitete er die das Finanzmanagement und Controlling. Er lebt seit 1992 in Neustadt am Rübenberge und ist seit 2005 in zweiter Ehe mit Anja Sternbeck verheiratet. Sohn Myrko (20) studiert in Osnabrück, Steffen (19) hat gerade das Abitur bestanden.

Freunde und Bekannte beschreiben Uwe Sternbeck als freundlichen, ruhigen Menschen. Verlässlichkeit, gesunder Idealismus und christlicher Glaube sind seine weiteren wichtigen Eigenschaften. Er geht gern mit Menschen um und es macht ihm Freude, im persönlichen Gespräch unterschiedliche Standpunkte zu diskutieren.

Seine Hobbys sind Fahrradfahren und Musik. Außerdem interessieren ihn Filmkunst und Fußball. In der Schulzeit fiel Uwe wenig auf. Man kannte ihn und er fühlte sich dabei wohl. Das ist auch heute sein Credo: Nicht seine Person steht im Vordergrund, sondern dass Neustadt voran kommt.

Am 27. Juni 2004 wählten mich die Bürgerinnen und Bürger in einer Stichwahl zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister von Neustadt am Rübenberge. Am 11. September wurde ich mit 66 Prozent im Amt bestätigt.

1 Kommentar

  1. Kathrin Kuhfß

    Lieber Uwe,

    wir wünschen Dir einen schönen Sommer bzw eine erholsame Sommerpause und möchten noch einmal Danke sagen für den freundlichen Empfang bei unserem Besuch im Mai.

    Liebe Grüße aus der Fraktion und Geschäftsstelle :-)

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